KI-Startup aus der Forschung: SOLISTIQ
Wie viel Ware soll ein Großhändler heute bestellen, wenn er noch nicht weiß, was seine Kunden in sechs Wochen kaufen? Aus der Forschung an der Universität Würzburg ist dafür eine neue Lösung entstanden und daraus ein eigenes Unternehmen: SOLISTIQ.
Künstliche Intelligenz für bessere Bestellentscheidungen im Handel
Mit Dr. Lukas Kagerbauer, Nico Elbert und Magnus Maichle
Bisher brauchte jeder Artikel im Lager ein eigenes Prognosemodell, um vorherzusagen, wie viel davon verkauft wird. Bei Zehntausenden Artikeln ist das kaum zu leisten. Nico Elbert und Magnus Maichle haben im Projekt KI-Regio einen anderen Weg erprobt: ein einziges KI-Modell, das an Millionen von Produkten gelernt hat, wie Nachfrage funktioniert, und deshalb auch für neue Artikel sofort Vorhersagen machen kann. Aus dieser Forschung ist das Würzburger Startup SOLISTIQ entstanden, das heute mit eigenen Servern in Deutschland arbeitet und erste zahlende Kunden hat. Die Folge ist zugleich die 200. Ausgabe des Podcasts Arbeit Bildung Zukunft.
Wir beleuchten:
- Wie der Weg von der Universität zur eigenen Firma gelungen ist
- Warum es für Großhändler so schwer ist, zur richtigen Zeit die richtige Menge zu bestellen
- Ein KI-Modell für alle Artikel statt Tausender Einzelmodelle
- Prognosen für über 100.000 Produkte innerhalb einer Stunde
- Testen mit den eigenen Daten, bevor das Unternehmen einen Euro ausgibt
- Eigene Server in Deutschland: Die Daten der Kunden bleiben im Land
- KI im eigenen Unternehmen, etwa bei der selbst entwickelten Kundenverwaltung
- Ausblick: Team, Finanzierung und die nächsten Schritte